Einschlafhilfe Babys: 10 Tipps für einen entspannten Babyschlaf

Einschlafhilfe Babys: 10 Tipps für einen entspannten Babyschlaf

Wenn das Baby abends nicht zur Ruhe kommt, kann es für alle Beteiligten belastend sein. Nicht nur die Eltern bekommen ihre wohlverdiente Ruhe nicht, sondern auch das Baby leidet am nächsten Tag unter Schlafmangel. Dabei ist Schlaf gerade für die Kleinen und deren Entwicklung ungeheuer wichtig.

Doch so muss es nicht immer sein: Mit ein paar Einschlafhilfen können Sie das Zubettgehen für Ihren Liebling einfacher gestalten und dem Baby dabei helfen, schneller in den Schlaf zu finden. Einige Tricks für Baby Einschlafhilfen wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

 

Den Grund für die Einschlafprobleme finden

Ein Baby kann uns leider noch nicht selbst mitteilen, was es bedrückt und deswegen liegt unsere allererste Aufgabe darin, alle möglichen körperlichen Beschwerden auszuschliessen. Das Baby weint im Schlaf, wenn es Hunger hat oder die Windeln gewechselt werden müssen, allerdings können auch andere Beschwerden Grund für den schlechten Schlaf sein.

Blähungen:

Eines der häufigsten Probleme vor dem Schlafengehen sind Blähungen. Kurz vor dem Schlafen zu stillen kann problematisch werden, denn Blähungen treten bei Babys häufig auf. Achten Sie also auf genügend zeitlichen Abstand nach dem Stillen und vor dem Schlafengehen. Zusätzlich können Sie die Verdauung Ihres Babys durch beruhigende Massagen am Abend verbessern.

Lärm oder Licht:

Viel Lärm und Licht stört natürlich auch uns Erwachsene beim Schlafen. Obwohl Babys auch unter diesen Umständen einschlafen können, ist dies nicht gerade vorteilhaft für die Schlafqualität Ihres Kindes, denn bei zu viel Licht werden weniger Schlafhormone (Melatonin) ausgeschüttet. Sollte Ihr Kind Angst in der Nacht haben, können Sie ein Nachtlicht mit einer angemessenen Farbtemperatur kaufen.

Zahnen:

Ein weiterer häufiger Grund für die Unruhe in der Nacht ist das Zahnen. Dieser Prozess kann sich in manchen Fällen sogar über Monate hinwegziehen. Dabei verhindert nicht nur das schmerzende Zahnfleisch das Einschlafen, sondern es kommt auch oft zu einer laufenden Nase und Husten bei den Kleinen. Hier kann ein kleines Stück kaltes Obst helfen.

Erkältung:

Fieber bei Babys ist nicht selten und kann ein Grund dafür sein, warum Ihr Baby nicht einschlafen will. Achten Sie deswegen auf Anzeichen wie eine zu heisse Stirn. Eine Erkältung können Sie daran erkennen, dass Ihr Kind nicht mehr ausreichend trinken will, sehr viel schreit oder sich sehr schlapp fühlt.

 

Ein regelmässiger Tagesablauf

Schon im fünften Monat sind Babys in der Lage, bestimmte Muster zu erkennen und sich an Abläufe zu gewöhnen. So können sie abends eine Erwartungshaltung entwickeln, wenn die Ereignisse am Tag immer in der gleichen Reihenfolge ablaufen.

Babyschlafsack atmungsaktivDa Babys noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus besitzen, kann ihnen der Unterschied von Tag und Nacht durch feste Zeiten für das Spielen, Essen und Schlafen deutlich gemacht werden. Manche Babys entwickeln sogar von selbst einen geregelten Tagesrhythmus und werden jeden Tag um die gleiche Zeit wach oder hungrig.

Ein möglichst wiederkehrender und strukturierter Tagesablauf kann dem Baby dabei helfen, Orientierung zu finden und ein Gefühl von Sicherheit zu haben. Das gilt übrigens auch beim Mittagsschlaf bei Babys und Kleinkinder. Umso regelmässiger der Ablauf, desto schneller finden die Kleinen in den Schlaf.

 

Zeitpunkt der Schlafphasen bestimmen

Die Schlafphasen bei Babys sind anders als bei Erwachsenen. Babys verbleiben im Vergleich zu Erwachsenen viel länger in der Traumphase und die Einschlaf-, Leichtschlaf- und Tiefschlafphase sind noch nicht so gut ausgereift. Da sich Babys überwiegend in einem leichten Schlaf befinden, werden sie häufiger wach. Erst ab dem 6. Monat entwickeln sie die Fähigkeit, in der Nacht länger durchzuschlafen.

Bei Babys lassen sich jedoch sogenannte Schlaffenster feststellen. In dieser Zeit werden Babys müde und wir Eltern sollten dabei in der Lage sein zu erkennen, wenn sich dieses Schlaffenster öffnet. Sollte es nämlich überschritten werden, werden die Kleinen wieder putzmunter und das nächste Schlaffenster öffnet sich erst in etwa einer Stunde wieder.

 

Anzeichen der Müdigkeit erkennen

Wie bereits erwähnt, öffnen sich bei Babys Schlaffenster, in denen sie schneller einschlafen. Zu den häufigsten Anzeichen der Müdigkeit bei Babys gehören:

Grimassen schneiden, starrer Ausdruck oder ein Runzeln auf der Stirn Ruckartige Bewegungen oder Ballen der Fäuste Augenreiben, Ohrenreiben oder Gähnen Weinen und Quengeln Saugen am Daumen oder Schnuller

 

Einschlafhilfe Schlafprotokoll

Ein Schlafprotokoll für Babys ist eine tolle Idee, um herauszufinden, wie lange Ihr Schützling wirklich schläft und welche Muster sich im Schlafverhalten gebildet haben. Schlaf ist bei jedem Baby unterschiedlich und hängt von der Hirnreife des Babys ab. Das Gehirn entwickelt sich unterschiedlich schnell, weswegen Unterschiede im Schlafverhalten von Baby zu Baby etwas vollkommen Natürliches sind.

Ein Schlafprotokoll kann Ihnen dabei helfen, diese Unterschiede deutlich zu machen und eventuelle Schlafprobleme zu erfassen und lösen.

 

Körperliche Aktivitäten im Verlaufe des Tages

Körperliche Aktivitäten sollten bei Babys zu jeder Zeit zugelassen und gefördert werden. Umso mehr sich die Babys am Tage bewegen, desto besser schlafen sie in der Nacht. Bei kleinen Babys können bestimmte Übungen dabei helfen, dass sich das Kind schneller selbstständig auf den Bauch dreht oder aufsetzen kann.

Auch frische Luft und Tagesausflüge sind für die Entwicklung des Kindes wichtig. Unterschiedliche Temperaturen stärken das Immunsystem der Kinder und die Eindrücke in der Natur stimulieren das Gehirn. Um im Kinderwagen ausreichend warm zu bleiben, sollten Sie an kalten Tagen eine Babydecke verwenden.

 

Schlafhilfe Baby: Einschlafrituale

Genauso wie der geregelte Tagesablauf haben auch Einschlafrituale viele Vorteile und geben dem Baby Sicherheit. So kann zum Beispiel ein Schlaflied gesungen und der Gute-Nachtgruss gegeben werden. Bei manchen Babys kann auch ein entspannendes Bad vor dem Schlafen helfen.

 

Schmuse Tücher und Kuscheltiere um die Einsamkeit zu bekämpfen

Schmuse Tücher und Kuscheltiere als Einschlafhilfe geben Ihrem Baby ein Gefühl von Geborgenheit und helfen dem Kind, sich weniger einsam zu fühlen. Zusätzlich können sie die Feinmotorik des Kindes unterstützen und den Tastsinn trainieren. Achten Sie beim Kauf auf das richtige Material, denn Schmuse Tücher werden oft in den Mund genommen und sollten komplett frei von Schadstoffen sein.

 

Das richtige Schlafklima für Babys kreieren

Das Schlafklima spielt beim Baby Schlaf eine wichtige Rolle. Dabei mögen es Babys in der Nacht lieber etwas kühler und sollten nicht zu dick angezogen werden. Am besten empfiehlt sich ein Babyschlafsack für die Kleinen, denn dieser ist atmungsaktiv und sorgt für einen gesunden Temperaturausgleich.

 

Ruhe bewahren und schlechte Einschlafphasen akzeptieren

Auch wenn Ihr Baby vorher gut einschlief und lange durchschlafen konnte, kann sich dies im Laufe der Entwicklung immer wieder ändern. Dies ist jedoch noch lange kein Grund zur Sorge, denn alle Babys haben solche Phasen. Sie sollten sich also keineswegs deswegen verrückt machen, wenn Ihr Kind einmal nicht so gut wie gewohnt schläft.

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