Kind schläft friedlich in einem Bett mit Zizzz Bettwäsche aus Bio-Baumwolle

Schon wieder nasse Bettwäsche am frühen Morgen? Wenn ein Kind nachts ins Bett macht, können die Nächte schnell anstrengend werden – für das Kind genauso wie für die Eltern. Zwischen nächtlichem Aufwachen, zusätzlicher Wäsche und manchmal auch Scham oder Frustration ist es nicht immer leicht zu wissen, wie man am besten reagieren sollte.

Dabei ist Bettnässen im Kindesalter weit verbreitet und bedeutet keineswegs, dass Ihr Kind etwas falsch macht. Bis Kinder auch nachts zuverlässig trocken bleiben, kann es eine Weile dauern. Jedes Kind entwickelt sich dabei in seinem eigenen Tempo.

Doch warum nässen manche Kinder nachts weiterhin ein? Wie können Sie Ihr Kind unterstützen, ohne ihm Schuldgefühle zu vermitteln? Und wie schützen Sie die Matratze und Bettwäsche, damit die Nächte für die ganze Familie wieder entspannter werden?

Hier finden Sie unsere Tipps, um diese Phase mit Geduld, Verständnis und ein paar praktischen Lösungen zu meistern.

Bettnässen: Was ist nächtliche Enuresis?

Nächtliche Enuresis, auch Enuresis nocturna genannt, bezeichnet das unwillkürliche Wasserlassen während des Schlafs in einem Alter, in dem die Blasenkontrolle normalerweise bereits entwickelt sein sollte – in der Regel ab etwa fünf Jahren.

Vor diesem Alter sind nächtliche Missgeschicke häufig und gehören meist einfach zur normalen Entwicklung eines Kindes.

Dabei unterscheidet man zwei Formen:

Die zwei Formen der nächtlichen Enuresis
FormWas das bedeutet
Primäre EnuresisDas Kind war nachts noch nie über einen längeren Zeitraum zuverlässig trocken.
Sekundäre EnuresisDas Kind beginnt erneut einzunässen, nachdem es mindestens sechs Monate lang nachts trocken geblieben war.

In beiden Fällen ist eines besonders wichtig: Ihr Kind macht nicht absichtlich ins Bett.

Bettnässen hat weder etwas mit Faulheit noch mit mangelndem Willen zu tun. Der Körper Ihres Kindes ist einfach noch nicht immer in der Lage, die Blase während des Schlafs zuverlässig zu kontrollieren.

Und vor allem sagt das Bettnässen überhaupt nichts über die Fähigkeiten, die Reife oder die Anstrengungen Ihres Kindes aus.

Warum macht mein Kind nachts noch ins Bett?

Für nächtliches Bettnässen gibt es nicht nur eine einzige Erklärung. Verschiedene Faktoren können eine Rolle spielen, manchmal auch gleichzeitig.

Die Blase entwickelt sich noch

Bei manchen Kindern ist das funktionelle Fassungsvermögen der Blase noch relativ gering. Dadurch kann es schwierig sein, die gesamte Urinmenge aufzunehmen, die während der Nacht produziert wird.

Schwierigkeiten, bei voller Blase aufzuwachen

Manche Kinder werden nicht wach, wenn ihre Blase voll ist. Ihr Gehirn reagiert noch nicht ausreichend auf das Signal, das sie normalerweise dazu bringen würde, aufzustehen und zur Toilette zu gehen.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass diese Kinder grundsätzlich tiefer schlafen als andere. Vielmehr kann die Reaktion auf das Signal der Blase unterschiedlich ausgeprägt sein.

Eine erhöhte Urinproduktion während der Nacht

Normalerweise produziert unser Körper während des Schlafs weniger Urin. Dafür ist unter anderem ein Hormon namens Vasopressin verantwortlich.

Bei manchen Kindern ist diese nächtliche Regulation noch nicht vollständig entwickelt.

Familiäre Veranlagung und emotionale Faktoren

Auch die familiäre Veranlagung kann beim Bettnässen eine Rolle spielen. Wenn ein Elternteil als Kind selbst von Bettnässen betroffen war, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch das eigene Kind damit Schwierigkeiten hat.

Ein einschneidendes Ereignis wie die Einschulung, ein Umzug oder die Geburt eines Geschwisterchens kann ebenfalls mit dem erneuten Auftreten nächtlicher Missgeschicke zusammenfallen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Stress grundsätzlich die Ursache für Bettnässen ist.

Auch Verstopfung kann zu Problemen beim Wasserlassen beitragen und sollte deshalb berücksichtigt werden.

Wie können Sie ein Kind beruhigen, das nachts ins Bett macht?

Bettnässen bedeutet für Kinder oft mehr als nur nasse Bettwäsche.

Manche trauen sich nicht mehr, bei Freunden zu übernachten, möchten nicht ins Klassenlager fahren oder haben Angst, dass andere von ihren nächtlichen Missgeschicken erfahren.

Deshalb ist Ihre Reaktion besonders wichtig.

1. Vermeiden Sie Vorwürfe und Bestrafungen

Auch nach einer anstrengenden Nacht sollten Sie versuchen, Ihrem Kind gegenüber weder Ärger noch Frustration zu zeigen.

Schon ein einfacher Satz wie „Das ist nicht schlimm, wir wechseln einfach die Bettwäsche“ kann Ihrem Kind Sicherheit geben.

Bemerkungen wie „Dafür bist du doch schon viel zu gross!“ oder „Du hättest besser aufpassen müssen!“ können dagegen das Schamgefühl verstärken.

Ihr Kind hat sich nicht dafür entschieden, ins Bett zu machen. Eine Bestrafung hilft ihm nicht dabei, seine Blase besser zu kontrollieren.

2. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es nicht allein ist

Kinder glauben manchmal, dass sie die Einzigen in ihrer Klasse sind, denen nachts noch ein Missgeschick passiert.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass viele andere Kinder ebenfalls betroffen sind und jedes Kind in seinem eigenen Tempo lernt, nachts trocken zu bleiben.

Erinnern Sie es daran, dass Bettnässen nicht bedeutet, weniger erwachsen, weniger mutig oder weniger fähig zu sein als seine Freunde.

Am wichtigsten ist es, das Selbstvertrauen Ihres Kindes zu stärken.

3. Loben Sie die Bemühungen, nicht nur trockene Nächte

Anstatt Ihr Kind ausschliesslich dann zu loben, wenn das Bett morgens trocken geblieben ist, sollten Sie vor allem Gewohnheiten fördern, die es selbst beeinflussen kann.

Dazu gehört beispielsweise, vor dem Schlafengehen auf die Toilette zu gehen, tagsüber regelmässig zu trinken oder beim abendlichen Einschlafritual mitzumachen.

Sie können sogar einen kleinen Kalender gestalten, in dem Ihr Kind für solche guten Gewohnheiten Sterne sammeln darf.

Das Ziel ist nicht, trockene Nächte zu einem Wettbewerb zu machen. Vielmehr soll Ihr Kind erleben, dass es selbst etwas beitragen kann, ohne dabei unter Druck zu geraten.

4. Lassen Sie Ihr Kind mithelfen, ohne Schuldgefühle zu erzeugen

Wenn Ihr Kind schon alt genug ist, können Sie es bitten, seinen nassen Schlafanzug in den Wäschekorb zu legen oder Ihnen beim Vorbereiten eines frischen Leintuchs zu helfen.

Wichtig ist, diese Aufgaben als ganz normalen Teil des Familienalltags zu betrachten – niemals als Strafe.

Und wenn Ihr Kind lieber wieder spielen möchte, während Sie das Bett frisch beziehen, ist das natürlich auch in Ordnung.

5 einfache Gewohnheiten, die bei nächtlichem Bettnässen helfen können

Ein Wundermittel gegen Bettnässen gibt es leider nicht. Einige alltägliche Gewohnheiten können Ihrem Kind jedoch helfen, besser mit seinen Bedürfnissen umzugehen.

1. Tagsüber ausreichend trinken

Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum sollten Sie Ihrem Kind nicht einfach weniger zu trinken geben, um nächtliches Bettnässen zu verhindern.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für eine gesunde Blasenfunktion.

Bieten Sie Ihrem Kind über den Tag verteilt regelmässig Wasser an und vermeiden Sie lediglich grössere Trinkmengen unmittelbar vor dem Schlafengehen.

Koffeinhaltige Getränke, beispielsweise bestimmte Softdrinks, sollten ebenfalls vermieden werden.

2. Regelmässig auf die Toilette gehen

Ermutigen Sie Ihr Kind, tagsüber regelmässig auf die Toilette zu gehen, statt immer zu warten, bis der Harndrang besonders stark wird.

Besonders wichtig ist der Toilettengang direkt vor dem Schlafengehen. Diese kleine Gewohnheit lässt sich ganz einfach in das Abendritual integrieren – zum Beispiel zwischen dem Zähneputzen und der Lieblingsgeschichte.

3. Ein beruhigendes Einschlafritual beibehalten

Regelmässige Schlafenszeiten, ein ruhiges Schlafzimmer und vertraute Abläufe tragen zum Wohlbefinden Ihres Kindes bei.

Eine Gute-Nacht-Geschichte, eine liebevolle Umarmung und gedämpftes Licht können ihm helfen, sich vor dem Einschlafen zu entspannen.

Bei Zizzz sind wir überzeugt, dass das Zubettgehen ein angenehmer und beruhigender Moment bleiben sollte. Auch wenn nachts häufiger kleine Missgeschicke passieren, ist es wichtig, dass Ihr Kind weiterhin gerne ins Bett geht.

4. Den Weg zur Toilette in der Nacht erleichtern

Wenn Ihr Kind nachts aufwacht und zur Toilette muss, sollte es diese möglichst einfach erreichen können.

Ein kleines Nachtlicht, ein freier Weg durch den Flur und Schlafkleidung, die sich leicht ausziehen lässt, können dabei sehr hilfreich sein.

Ihr Kind dagegen regelmässig mitten in der Nacht zu wecken und zur Toilette zu bringen, ist keine langfristige Lösung gegen Bettnässen.

5. Eine mögliche Verstopfung nicht übersehen

Verstopfung und Probleme beim Wasserlassen können miteinander zusammenhängen.

Wenn Ihr Kind regelmässig Schwierigkeiten beim Stuhlgang hat, sprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt darüber. Die Behandlung einer Verstopfung kann auch dazu beitragen, Beschwerden beim Wasserlassen zu verbessern.

Wie schützt man Matratze und Bettwäsche bei Bettnässen?

Selbst mit guten Gewohnheiten können nächtliche Missgeschicke noch eine Weile vorkommen.

Wenn es passiert, ist es natürlich viel angenehmer, das Bett schnell frisch beziehen zu können, statt den Morgen mit einer grossen Reinigungsaktion zu beginnen.

Ein paar praktische Hilfsmittel können dabei helfen, die Matratze und Bettwäsche zu schützen und den Alltag zu erleichtern.

1. Einen wasserdichten Matratzenschutz verwenden

Wenn Ihr Kind regelmässig nachts ins Bett macht, gehört ein wasserdichter Matratzenschutz zu den wichtigsten Anschaffungen.

Eine wasserdichte Matratzenauflage oder ein entsprechender Schutzbezug verhindert, dass Urin in die Matratze eindringt.

Achten Sie auf ein Modell, das genau zur Grösse des Bettes passt, ausreichend saugfähig und leicht zu waschen ist.

Ideal ist eine Schutzauflage mit einer angenehm weichen Textiloberfläche. Darüber können Sie ein Fixleintuch (Spannbettlaken) ziehen, damit Ihr Kind nicht direkt auf der wasserdichten Membran liegt.

Wichtig: Ein Fixleintuch aus Baumwolle ist nicht wasserdicht, auch wenn der Stoff etwas dicker ist. Um die Matratze zuverlässig zu schützen, benötigen Sie deshalb zusätzlich eine geeignete wasserdichte Auflage.

2. Mehrere pflegeleichte Fixleintücher bereithalten

Ein zweites Set sauberer Bettwäsche in Reichweite kann nächtliche Missgeschicke deutlich einfacher machen.

Und wenn Sie das Bett ohnehin regelmässig frisch beziehen müssen, lohnt es sich, auf besonders angenehme Materialien zu achten!

Bei Zizzz setzen wir auf Bio-Baumwolle – eine natürliche, weiche und atmungsaktive Faser.

Unsere Fixleintücher aus Bio-Baumwolle sind in zwei unterschiedlichen Webarten erhältlich: Perkal und Satin.

  • Bio-Baumwoll-Perkal: Mit seinem frischen, leicht matten Griff und seiner Strapazierfähigkeit eignet sich Perkal besonders gut für Bettwäsche, die regelmässig verwendet und gewaschen wird.
  • Bio-Baumwoll-Satin: Seine glatte, seidige Oberfläche fühlt sich besonders weich auf der Haut an und sorgt für ein angenehmes Liegegefühl.
Perkal oder Satin: Welche Bio-Baumwolle für das Fixleintuch Ihres Kindes?
WebartGriffIdeal für
Bio-Baumwoll-PerkalFrisch, leicht matt und sehr strapazierfähigBettwäsche, die häufig verwendet und gewaschen wird
Bio-Baumwoll-SatinGlatte, seidige OberflächeEin besonders weiches Gefühl auf der Haut

Unsere Fixleintücher gibt es unter anderem in der Grösse 90 × 200 cm, die sich auch für viele grössere Kinder- und Jugendbetten eignet. Überprüfen Sie vor dem Kauf einfach die genauen Masse Ihrer Matratze.

Natürlich kann Bio-Baumwolle das Bettnässen nicht verhindern. Doch angenehme, atmungsaktive Bettwäsche trägt zum Schlafkomfort Ihres Kindes bei, selbst wenn die Nächte gelegentlich unterbrochen werden.

3. Einen pflegeleichten Duvetbezug wählen

Wenn bei einem nächtlichen Missgeschick nicht nur das Leintuch, sondern auch das Duvet nass wird, ist ein waschbarer Duvetbezug besonders praktisch.

Wählen Sie am besten ein Modell, das sich leicht abnehmen, in der Maschine waschen und anschliessend wieder aufziehen lässt.

Für Kinder, die bereits mit einem Duvet schlafen, bietet Zizzz beispielsweise Duvetbezüge aus Bio-Baumwoll-Perkal an, darunter auch Grössen für Kinder.

Unsere in Portugal hergestellten Duvetbezüge aus GOTS-zertifiziertem Bio-Baumwoll-Perkal verbinden Weichheit, Atmungsaktivität und eine unkomplizierte Pflege.

Eine kleine Erleichterung, die gemütliche Abende und weniger stressige Morgen möglich macht!

4. Ein kleines Set mit Wechselwäsche vorbereiten

Hier ist ein besonders einfacher Tipp: Stellen Sie vorsorglich einen kleinen Korb mit allem bereit, was Sie nachts benötigen könnten. Dazu gehören:

  • Ein sauberer Schlafanzug.
  • Ein frisches Fixleintuch.
  • Ein weiches Handtuch.
  • Saubere Unterwäsche.
  • Bei Bedarf eine zusätzliche wasserdichte Matratzenauflage.

Wenn Ihr Kind nachts in einem nassen Bett aufwacht, können Sie ihm so schnell beim Umziehen helfen und das Bett wieder trocken und gemütlich machen.

Weniger Licht, weniger Aufregung und vor allem weniger Stress für die ganze Familie.

5. Schnell reinigen und alles vollständig trocknen lassen

Wenn ein Missgeschick passiert, entfernen Sie zuerst die nassen Textilien und beachten Sie die Pflegehinweise auf den Etiketten.

Ist auch die Matratze betroffen, nehmen Sie zunächst mit einem sauberen Tuch möglichst viel Feuchtigkeit auf. Reinigen Sie die betroffene Stelle anschliessend mit einem Mittel, das für Ihre Matratze geeignet ist und den Empfehlungen des Herstellers entspricht.

Vermeiden Sie es, die Matratze zu durchnässen, und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie das Bett neu beziehen.

Verwenden Sie für die Bettwäsche möglichst Waschmittel, die zum jeweiligen Material passen, statt besonders stark parfümierter oder aggressiver Reinigungsprodukte. In unserer Anleitung zur richtigen Pflege Ihrer Bio-Bettwäsche erfahren Sie, wie sie lange weich bleibt.

Schliesslich geht es darum, schnell wieder ein sauberes, trockenes und bequemes Bett zu schaffen, ohne den Familienalltag zusätzlich zu erschweren.

Sollte ein Kind, das ins Bett macht, nachts wieder eine Windel tragen?

Diese Frage stellen sich viele Eltern.

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind das Alter Ihres Kindes, die Häufigkeit der nächtlichen Missgeschicke und vor allem, wie Ihr Kind selbst damit umgeht.

Bei jüngeren Kindern können Nachtwindeln oder saugfähige Schutzhöschen während der Sauberkeitsentwicklung eine praktische Lösung sein.

Bei älteren Kindern kann es sinnvoll sein, gemeinsam über verschiedene Möglichkeiten zu sprechen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einzuholen.

Manche Kinder möchten lieber ohne zusätzlichen Schutz schlafen und fühlen sich mit einer wasserdichten Matratzenauflage unter dem Fixleintuch wohl. Andere sind mit saugfähiger Nachtwäsche entspannter, beispielsweise auf Reisen oder bei Übernachtungen ausserhalb des eigenen Zuhauses.

Das Wichtigste ist, solche Schutzprodukte niemals als etwas Peinliches oder als Rückschritt darzustellen.

Und denken Sie daran: Allein das Weglassen der Windel führt nicht automatisch dazu, dass das nächtliche Bettnässen verschwindet.

Ab welchem Alter sollte man wegen Bettnässen zum Arzt gehen?

Vor dem fünften Geburtstag gehören nächtliche Missgeschicke in der Regel noch zur normalen Entwicklung eines Kindes.

Wenn Ihr Kind danach regelmässig ins Bett macht oder die Situation für das Kind selbst belastend wird, kann es sinnvoll sein, mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt darüber zu sprechen.

Eine ärztliche Abklärung ist besonders empfehlenswert, wenn:

  • Ihr Kind auch nach dem sechsten Geburtstag regelmässig ins Bett macht.
  • Es nach mindestens sechs Monaten trockener Nächte plötzlich wieder einnässt.
  • Es beim Wasserlassen Schmerzen oder ein Brennen verspürt.
  • Es auch tagsüber einnässt oder ungewöhnlich häufig zur Toilette muss.
  • Es unter anhaltender Verstopfung leidet.
  • Es stark schnarcht oder während des Schlafs Atemaussetzer zeigt.
  • Das Bettnässen sein Selbstvertrauen oder seinen Alltag beeinträchtigt.

Gut zu wissen: Bei Fieber, Schmerzen beim Wasserlassen oder neu auftretendem starken Durst in Verbindung mit ungewöhnlich grossen Urinmengen sollten Sie zeitnah ärztlichen Rat einholen. Starker Durst zusammen mit ungewöhnlicher Müdigkeit oder Gewichtsverlust sollte unverzüglich medizinisch abgeklärt werden.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann mögliche körperliche Ursachen untersuchen und bei Bedarf eine passende Behandlung empfehlen.

Es gibt spezielle Behandlungsmöglichkeiten, darunter sogenannte Klingelhosen oder Bettnässalarme und in bestimmten Fällen auch ärztlich verordnete Medikamente.

Sie müssen also nicht unbegrenzt abwarten und darauf hoffen, dass sich das Problem irgendwann von allein löst.

Auf einen Blick: Bettnässen je nach Alter
AlterWas Sie wissen sollten
Unter 5 JahrenNächtliche Missgeschicke gehören in der Regel zur normalen Entwicklung.
Ab 5 JahrenMan spricht von nächtlicher Enuresis. Sind nasse Nächte häufig oder belastend für Ihr Kind, sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Ab 6 JahrenEine ärztliche Abklärung ist empfehlenswert, wenn die Missgeschicke regelmässig bleiben.
In jedem AlterZeitnah ärztlichen Rat einholen bei erneutem Einnässen nach 6 trockenen Monaten, bei Schmerzen, Fieber oder starkem Durst.

Häufig gestellte Fragen zum Bettnässen bei Kindern

Ist es normal, wenn ein vierjähriges Kind noch ins Bett macht?

Ja. Mit vier Jahren ist die nächtliche Blasenkontrolle noch nicht bei allen Kindern vollständig entwickelt. Manche Kinder brauchen einfach etwas länger, bis sie auch während des Schlafs zuverlässig trocken bleiben.

Warum macht mein sechsjähriges Kind noch ins Bett?

Dafür kann es verschiedene Ursachen geben, beispielsweise eine erhöhte Urinproduktion während der Nacht, Schwierigkeiten beim Aufwachen mit voller Blase oder Verstopfung. Wenn Ihr Kind mit sechs Jahren weiterhin regelmässig einnässt, ist es sinnvoll, die Situation ärztlich abklären zu lassen.

Wie verhindere ich, dass Urin in die Matratze eindringt?

Am einfachsten schützen Sie Ihre Matratze mit einer wasserdichten Matratzenauflage oder einem entsprechenden Schutzbezug unter dem Fixleintuch. Halten Sie ausserdem ein zweites Set Bettwäsche bereit, damit Sie das Bett nach einem Missgeschick schnell frisch beziehen können.

Sollte ich mein Kind nachts wecken, damit es auf die Toilette geht?

Ihr Kind regelmässig zu wecken und zur Toilette zu bringen, führt nicht zu einer dauerhaft besseren nächtlichen Blasenkontrolle. Ausserdem kann dadurch sein Schlaf gestört werden. Sinnvoller ist es, Ihr Kind vor dem Zubettgehen zur Toilette gehen zu lassen und es zu ermutigen, nachts selbst aufzustehen, wenn es Harndrang verspürt.

Kann Stress Bettnässen auslösen?

Grössere Veränderungen oder belastende Situationen können manchmal dazu beitragen, dass ein Kind erneut nachts einnässt. Stress ist allerdings nicht die einzige mögliche Ursache. Wenn das Bettnässen neu auftritt oder länger anhält, sollte die Situation gegebenenfalls ärztlich untersucht werden.

Wie reinigt man eine Matratze nach einem nächtlichen Missgeschick?

Nehmen Sie die Feuchtigkeit möglichst schnell mit einem sauberen Tuch auf. Reinigen Sie anschliessend die betroffene Stelle entsprechend den Herstellerangaben und lassen Sie die Matratze vollständig trocknen. Eine geeignete wasserdichte Matratzenauflage hilft dabei, die Matratze vor zukünftigen Missgeschicken zu schützen.

Entspanntere Nächte – Schritt für Schritt

Bettnässen gehört zu den Herausforderungen, mit denen manche Familien während der Kindheit konfrontiert werden.

Auch wenn nächtliches Aufstehen und zusätzliche Wäsche auf Dauer anstrengend sein können, braucht Ihr Kind vor allem eines: Geduld, Verständnis und das Gefühl, dass es sich auf Sie verlassen kann.

Wenn Sie sein Selbstvertrauen stärken, einige hilfreiche Gewohnheiten fördern und die Bettwäsche richtig schützen, können Sie diese Phase für die ganze Familie deutlich angenehmer gestalten.

Bei Zizzz glauben wir, dass Schlaf ein Moment des Wohlbefindens bleiben sollte – auch dann, wenn nicht jede Nacht ganz nach Plan verläuft.

Bequeme Bettwäsche, natürliche Materialien und ein beruhigendes Einschlafritual lassen das Bettnässen natürlich nicht über Nacht verschwinden. Sie können aber dazu beitragen, das Wichtigste zu bewahren: das gute Gefühl, abends ins eigene Bett zu steigen und sich dort rundum wohlzufühlen.

Denn schliesslich sollte ein kleines nächtliches Missgeschick niemals verhindern, dass ein Kind schöne Träume hat.

 



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Wir bieten Produkte und Ressourcen an, die einen erholsamen und revitalisierenden Schlaf fördern und ihn neben gesunder Ernährung und regelmässiger körperlicher Aktivität als eine der drei Säulen eines gesunden Lebensstils anerkennen.

Indem wir dem guten Schlaf Priorität einräumen, ermöglichen wir den Menschen ein gesünderes und glücklicheres Leben.

 

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Dieses Ziel erreichen wir, indem wir in unseren Produkten ausschliesslich natürliche Materialien wie Wolle, rückverfolgbare Daunen und Bio-Baumwolle verwenden und so für ein luxuriöses und umweltfreundliches Schlafklima sorgen.

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